Biografien| Aktuelles

 
 
Hanna Lutz-Sander

3.1.1914 Bremen - 21.1.2004 Wallisellen/Winterthur

Hanna Sander wurde als Tochter der Malerin Agnes Sander-Plump und des Tabakkaufmanns Frederik Sander geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in Worpswee, wohin ihrer Mutter nach der Trennung von ihrem Mann gezogen war.
Sie hatte einen Bruder(Jochen) und eine Schwester (Ursula) die wie sie Malerin wurde. Sie heiratete Armin Lutz (1909-1989)
1936 studierte sie an der Kunsthochschule in Berlin. Nach Kriegsausbruch zog sie in die Schweiz nach Winterthur und wohnte in Wallisellen. Sie nahm die schweizerische Staatsangehörigkeit an. Ab 1967 hatte sie ein Gartenatelier in Rüdlingen. Dort zeichnete sie, schuf Aquarelle und Grafiken und fertigte Marionetten an.
1981 wurde sie Mitglied der Künstlergruppe Winterthur. Sie beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen.

1974 zeigte die Rotapfel-Galerie ihre Werke.
2001 starb sie und wurde auf dem Friedhof Buchberg-Rüdlingen begraben.
2007 wurden in der Ausstellung "Wohlbehütet - Wertgeschätzt. Winterthurer Kunst aus Winterthurer Privatbesitz" in der Winterthurer Galerie Flora auch einige Bilder von ihr gezeigt. Über ihre drei dort ausgestellten Landschaftsbilder hießt es in der Ausstellungsbesprechung:"Für ihre drei Landschaften dürfte der vor über hundert Jahren formulierte berühmte Satz von Henri-Frédéric Amiel gelten: "Jedes Landschaftsbild ist ein Seelenzustand." Besonders für die qualitätsvollste der gezeigten Landschaften mit den drei Tanzenden Bäumen, die sich mit aller Kraft nach der Sonne strecken."3


1.http://zueriost.ch/bezirk-winterthur/winterthur/villa-flora-zeigt-winterthurer-kunst-aus-privatbesitz/661426
2.http://www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=4001154
3.wie 1
4.Schaffhauser Nachrichten, Zivilstandsbewegungen der Stadt Schaffhausen, 25 Nov 1989.
Autorin: Edith Laudowicz